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23.09.10 10:35 Alter: 2 yrs

IAA Nutzfahrzeuge 2010: VWs „Arbeitstier“ hat Premiere

 

In Doppelkabinen-Ausführung gerade auf dem Markt, schickt Volkswagen Nutzfahrzeuge seinen Pick-up Amarok in SingleCap-Version hinterher. Zu sehen in Hannover auf der heute eröffneten IAA Nutzfahrzeuge. Noch bis zum 30. September empfängt die Ausstellung die Besucher.

Der im argentinischen Pacheco gebaute Amarok ist neben T5 und Caddy eines der drei neuen Modelle, die Volkswagen Nutzfahrzeuge in den vergangenen zwölf Monaten auf den Markt gebracht hat. Der viertürige Doppekabinen-Amarok wird nun, wie angekündigt, durch den SingleCab mit kurzer Kabine und langer Ladefläche als klassisches „Arbeitstier“ ergänzt. Im Vergleich zur Doppelkabine verfügt der SingleCab bei gleicher Fahrzeuglänge über eine 2,20 Meter lange Ladefläche. So lassen sich nun zwei quer aufgeladene Europaletten hintereinander verstauen.

Der Amarok SingleCab kommt im ersten Halbjahr 2011 auf den Markt. Die ebenfalls auf dem Messestand ausgestellte Studie als 90 kW TDI mit BlueMotion Technology gibt einen Ausblick, wie auch beim Amarok der Kraftstoffverbrauch von schon klassenbesten 7,4 Litern auf 6,9 Liter je 100 Kilometer gesenkt werden kann.

Mit dem Amarok machen die Hannoveraner ein attraktives Angebot in einem volumenstarken Segment. Hier muss er sich mit Mittelklasse-Pick-ups messen und um die Gunst von jährlich zwei Millionen Kunden werben. Im Anlaufjahr liegen nach Aussagen von VWs Nutzfahrzeugchef Dr. Wolfgang Schreiber bereits 40.000 Bestellungen vor. In Südamerika, hier ist Volkswagen mit leichten Nutzfahrzeugen in Brasilien und Argentinien bereits gut etabliert, würden nun weitere Märkte für den Amarok und „in seinem Schlepptau“ auch für Fahrzeuge wie den T5, den Crafter oder den Caddy erfolgreich erschlossen. Neu gewonnene Importeure, Händler und Werkstätten in ganz Mittel- und Südamerika seien der beste Beweis für die Leitfunktion der neuen Baureihe Amarok. Der aussichtsreichste Wachstumsmarkt für leichte Nutzfahrzeuge sei derzeit aber China. Speziell leichte Lkws seien hier sehr interessant. (Auto-Reporter.NET/arie; Fotos: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET)






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