Historie

  1. Berolina 1920

    1920

    Entstehung Werksvertretung
    der Auto Union (Halensee)

    Zeitgleich:
    Produktionsstätte DKW Werk (Spandau)

  2. Berolina 1979

    1979

    Berliner Standorte der „Audi-NSU-Auto Union AG“ wurden zum „Autohaus Berolina“ umgewandelt

  3. Berolina 1999

    1999

    Umbau Standort Spandau zum Audi

  4. Berolina 2002

    2002

    Umbau Halensee

  5. Berolina 2010

    2010

    Familie Wertz übernimmt die Autohaus Berolina GmbH.

  6. Berolina 2011

    2011

    Eröffnung des Autohaus Berolina, Standort Ruhleben.

    Aufnahme der Konzernmarke SEAT.

  7. Berolina 2015

    2015

    Die Filiale Tempelhof zieht um in das neu gebaute modernste SEAT Autohaus Europas.

  8. Berolina 2016

    2016

    8 Standorte in Deutschland mit 4 starken Marken.

  9. Berolina 2017

    Heute

    Neueröffnung der Berolina Automeile mit einem exklusiven Audi terminal, einem SEAT Autohaus und einem eigenen Lack- und Karosseriezentrum in Berlin-Spandau auf einer Fläche von 22.000 m2.

Die Geschichte vom Audi Zentrum Berlin-Spandau und dem Autohaus Berolina.

Die Geschichte der "Autohaus Berolina" beginnt in den zwanziger Jahren. Damals entstand im Berliner Stadtteil Halensee in der Ciecerostrasse 34 eine Werksvertretung der " Auto Union". Etwa zur gleichen Zeit existierte im Bezirk Spandau eine Produktionsstätte der DKW- Werke, in der die DKW Lieferwagen hergestellt wurden.

 Zum besseren Verständnis sei erwähnt, dass die Auto Union zu dieser Zeit aus den Marken Audi, DKW und Horch bestand, zu denen dann 1932 noch Wanderer hinzu kam und die Gründung der "Auto Union AG" beschlossen wurde.

Bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs gingen die Geschäfte sehr gut und die Auto Union entwickelte sich zu einem stattlichen Großunternehmen in Deutschland. Mit Beginn des Kriegs änderte sich auch für dieses Unternehmen die Lage und die Produktionsverhältnisse. Über die Kriegsjahre hielt sich das Unternehmen am Markt und selbst als Deutschland 1945 in Schutt und Asche lag, gab es zwar nicht mehr alle, aber dennoch die größten Teile der "Auto Union AG" und deren Werke.

Durch die Teilung Deutschlands stand das Unternehmen genau wie viele andere natürlich vor einer schwierigen Situation. Während sich im westlichen Teil zumindest seitens der Besatzer die Chance bot, das Unternehmen weiter zu betreiben, wurden die Werke im Osten demontiert. Nach und nach wurden die Maschinen der Werke in Chemnitz, Zwickau und Zschopau nach Russland abtransportiert oder die Werke wurden den Mitarbeitern der Auto Union nicht mehr zugänglich gemacht.

In den Werken in Zwickau und Zschopau wurden später in der DDR mit ca. 90 Prozent der alten Belegschaft der Auto Union die Fahrzeuge für den Osten gebaut. Anfangs noch aus Restbeständen DKW und später dann der Trabant. Als 1945 AUDI Betriebsdirektor Heinrich Schuh und sein DKW Kollege Artl von den Russen verschleppt - und später ermordet - worden waren, verstärkte sich die Flucht der verbliebenen Mitarbeiter der Auto Union in Richtung Westen. Der Vorstand beschloss aufgrund dieser Entwicklung die Werke im Osten aufzugeben und sich auf den Wiederaufbau in der westlichen Besatzungszone zu konzentrieren.

Nach diversen Klärungen der Altlasten und der Suche nach neuen Kreditgebern entstand am 3. September 1949 in der Ingolstädter Schrannenstraße 3 die neue "Auto Union GmbH" Da die Gelände der Auto Union in Berlin unter der westlichen Besatzungsmacht standen, waren sie, zwar durch den Krieg schwer beschädigt, aber für die Auto Union verfügbar. Hier entstanden nun zwei Werksvertretungen der Auto Union, die dem Unternehmen zu neuem Glanz verhelfen sollten. In Spandau entstand ein neues Werk, das Zubehörteile für die DKW Modelle herstellte.

Es wurden unter anderem Lichtmaschinen, Anlasser und Getriebe gebaut. Zu dieser Zeit beschäftigte das Werk Spandau ca. 2400 Arbeiter. Vorerst wurde nur die Marke DKW wiederbelebt und deren Produktpalette neu gestaltet. Das Unternehmen schaffte den Wiederaufbau und 1969 kam mit der Marke NSU ein weiterer PKW Hersteller dazu. Weiterhin wurde an einem Comeback der Marke AUDI gearbeitet.

Aus der Auto Union GmbH wurde dann die AUDI - NSU - AUTO UNION AG. Im Jahre 1979 wurden die Berliner Standorte in die "Autohaus Berolina" umgewandelt und die bis hier existierenden Werksvertretungen gelöscht. In den ersten Jahren wurden im nun neuen Autohaus Berolina nur Modelle der Marke AUDI angeboten. Mit der Zeit kamen die Modelle des Volkswagenkonzerns hinzu.

1985 wurde dann aus der AUDI - NSU - AUTO UNION AG die AUDI AG gegründet, wie sie bis heute existiert. 1999 erfolgte aus unternehmenspolitischen Gründen seitens VW, der Umbau des Standortes Spandau zum AUDI- Zentrum. Bis Mai 2016 wurden hier in angenehmer Umgebung die Fahrzeuge der Marke AUDI und ein Servicepaket rund um Pflege, Reparatur und Wartung angeboten. Im Standort Halensee und Tempelhof hat man sich daneben auch auf die Fahrzeuge der Marke VW spezialisiert.

Im Mai 2011 wurde mit der Marke SEAT eine weitere Konzernmarke im Portfolio aufgenommen. Gleichzeitig wurde in Berlin-Charlottenburg einer weiter Standort der Berolina Gruppe eröffnet. Das reine SEAT Autohaus in der Charlottenburger Chaussee 3 erstreckte sich über 1.500 Quadratmeter und hatte damals zehn neue Arbeitsplätze geschaffen.

Im Juni 2011 wurde auch der Standort in Berlin-Tempelhof zum SEAT-Vertragshändler und –Werkstatt umgebaut.

Im Jahr 2015 wurde ein großer Meilenstein in der Geschichte der Berolina gesetzt: Nur sieben Monate nach Grundsteinlegung eröffnete die Autohaus Berolina im März 2015 das modernste SEAT Autohaus Europas. Auf 11.120 Quadratmetern zeigt die Autohausgruppe Berolina, dass sie mit dem Prestigebau in der Ringstraße 50 in Berlin ihren Wachstumskurs fortsetzt. Der Standort Tempelhof zog nach Fertigstellung aus den alten Hallen am Mariendorfer Damm in die Ringstraße um.

Im Jahr 2016 wurde der Bau der Berolina Automeile Berlin-Spandau fertiggestellt.  Auf dem Brunsbütteler Damm 40-50 wurde das größte Bauprojekt, das die Berolina Gruppe jemals vollbracht hat, im Juni feierlich eröffnet und somit vollendet. Auf knapp 22.000 Quadratmetern entstand hier ein modernes Audi terminal, ein SEAT Autohaus in der Coporate Identity der spanischen Marke sowie ein Lack- und Karosseriezentrum. Im März 2016 zog bereits das SEAT Autohaus auf die Berolina Automeile Berlin-Spandau. Nur wenige Monate später, im Mai, folgten dann die Verwaltung der Berolina Gruppe sowie das Audi Zentrum Berlin-Spandau. Die gesamte Berolina Automeile vertritt an diesem Standort die komplette Markenvielfalt der Berolina Gruppe mit Volkswagen, Audi, SEAT und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Nicht nur der Neuwagenverkauf, sondern auch der Gebrauchtwagenverkauf erreicht damit neue Dimensionen. Mehr als 500 Fahrzeuge werden in der Gebrauchtwagenausstellung präsentiert, darunter auch die Audi GW plus: Fahrzeuge.